In verschiedenen Volieren hausen
etwa 30 Graupapageien, verschiedene
Sittiche wie Blaustern, Sonnensittiche
und andere. Alle sind munter, singen ihr eigene Melodie. Doch betritt eine fremde Person die Volieren,

dann ist ein lautes vielstimmiges Konzert, zu hören, welches erst wieder abebbt, wenn der „Störenfried“

die Anlage verlässt.

Uli Netzhammer ist sich sicher, dass seine Vögel seine Stimme, seine Person erkennen.„Wenn ich die Volieren betrete, ist der Gesang ein harmonischer,

mir vertrauter, an dem ich meine Freude habe“,erklärt Uli Netzhammer. Auch ist er überzeugt, dass die Vögel untereinander Kommunizieren. Seit seiner Kindheit ist er mit der Natur verbunden, liebt das Mitgeschöpf Tier und hat den Zugang zu den Ziervögeln gefunden.

Als Autodidakt hat er das Wissen und die nötige Sensibilität gewonnen,

um zu erkennen, dass aus dem kleinen Ei ein neues Leben erwächst und seinen Eigenwert hat.

Farbenfrohes Hobby


Gefiederte Freunde

Uli Netzhammer weiß die alte Volksweisheit umzusetzen: „So wie du die Tiere behandelst, so stehst du auch zu deinen Mitmenschen“. Das Schlüpfen des kleinen Kücken aus dem Ei ist für ihn ein Erlebnis der besonderen Art. Es will behutsam und mit Respekt als neues Leben behandelt werden. Rund zwei bis drei Monate brauchen Sittich und Papagei, bis sie flügge sind. Die Sittiche legen zwei- bis dreimal jährlich ihre Eier,

das Papageiweibchen dagegen nur einmal im Jahr. Die Eltern ziehen in der Regel die Jungen selbst auf, im Notfall hilft Berta Netzhammer etwas nach, mit der Fütterung und auch dann wenn eine Krankheit das kleine Geschöpf trifft. Mit einer Stunde pro Tag für Fütterung und Säubern der Käfige ist die Arbeit getan.

Für Vogelfreund Uli Netzhammer ist das Züchten ein besonderes  Hobby.
                                                                                     Bild: Rudolf Morath

Interview mit Uli Netzhammer   
Von Rudolf Morath

Quelle: Hochrheinanzeiger  Lokales 30.Juli 2014

Uli Netzhammer aus Erzingen
ist ein großer
Vogelfreund.
Seine Sittiche
und Papageien sind ihm
sehr ans Herz gewachsen.



Von Rudolf Morath

Sonnensittiche werden etwa 20 Jahre,
Papageien dagegen bis zu 80 Jahre alt.
Die Volieren sind für die Vögel das eigene Reich.

In die Freiheit darf Netzhammer sie nicht lassen, sonst wären sie weg und würden nicht zurück finden. Doch was die besondere Freude für Netzhammer ausmacht, ist das Züchten der Sittiche. „Für mich ist das Heranwachsen das Besondere, wenn sich die hellen bunten Farben des Gefieders der Kücken entwickeln“,

so Netzhammer. Gleich dem Farbenspektrum des Lichts ist das Gefieder. Mit Freunden, Bekannten und Vogelliebhabern in aller Welt ist Netzhammer verbunden und gibt auch eigene Vögel ab.
Im Verein der Vogelfreunde Tiengen
ist er Mitglied und als Schriftführer tätig.